Das war der UniStem Day 2024

Am 22. März 2024 war es endlich wieder soweit – nach einer langen Pause veranstaltete das Vienna Open Lab gemeinsam mit Open Science und dem Institut für molekulare Biotechnologie (IMBA) am Vienna Biocenter den europaweiten Aktionstag UniStem Day. Dabei durften die Teilnehmer:innen in die Welt der Stammzellenforschung eintauchen.

Rund 300 Zuhörer:innen lauschten dem Vortrag zu Stammzellen und ihren Nutzen in der (embryonalen) Forschung, unter dem einprägsamen Namen „I´ve got potential baby!“. Dabei gaben die beiden Molekularbiologinnen Theresa Sommer und Viktoria Holzmann auch Einblicke in ihre eigene Forschungsarbeit.

Drei ausgewählte Schulklassen aus Wien durften anschließend Stammzell-Forschungslabore am IMBA und der Stem Cell Core Facility besuchen, spannende Diskussionen rund um Stammzellen führen und Zellkultur-Techniken in den Laboren des Vienna Open Lab erlernen.

Ein wesentlicher Teil beim Arbeiten mit Stammzellen stellt das sogenannte „splitten“, also Auftrennen der Zellen dar. Das ist ein Prozess, bei dem Stammzellen enzymatisch (in diesem Fall mit dem Enzym Trypsin) von der Kulturplatte gelöst und anschließend zur weiteren Kultivierung in kleinere Populationen aufgeteilt werden. Das macht man um die Anzahl der Stammzellen zu erhöhen oder um sie zu reinigen. Die Teilnehmer:innen hatten die Möglichkeit diese Methode im Vienna Open Lab bei bereits differenzierte Stammzellen - konkret mit Fibroblasten - anzuwenden. Im Anschluss wurde im Mikroskop beobachtet, wie sich die Morphologie der Zellen  durch das Splitten verändert.

 

 

, Bild: (c) Johannes Hloch
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kk, 29.03.2024